EHFA: Menschen, Konzepte, integrierte Beratung und Vielfalt unter einem Dach

Gemeinnützige Paritätische Sozialwerke-PSW GmbH betreibt Mehrgenerationenhaus Haldensleben

Miteinander, nicht Nebeneinander: Dieser wegweisende Ansatz in der Beratung und Betreuung wird seit Anfang diesen Jahres im Mehrgenerationenhaus »EHFA« in Haldensleben ganz groß geschrieben.

Das neue Haus, von der Gemeinnützigen Paritätischen Sozialwerke-PSW GmbH betrieben, ist eine Herausforderung und gleichzeitig ein Meilenstein in der Vernetzung von Beratungsstellen verschiedener Träger: So haben die Drogen- und Suchtberatungsstelle (DROBS), die Erziehungs- und Familienberatung sowie die Schuldner- und Insolvenzberatung ihre neuen Büroräume dort bezogen. Perfekt ergänzt wird das integrierte Beratungsangebot durch die AWO-Schwangerschaftsberatungsstelle und ein Büro des »Ambulant Betreuten Wohnens Magdeburg«, das Hilfen für Suchtkranke anbietet.

So ist eine übergreifende, bessere Zusammenarbeit der Beratungsstellen im Sinne der Klienten gewährleistet und folgt den Richtlinien vernetzter Beratung – hin zu psychosozialer integrierter Beratung.

Von Anfang an strickten mehrere Partner gemeinsam an der Erfolgsgeschichte des EHFA: Die Stadt Haldensleben als Initiator und Bauherr habe mit der Gemeinnützigen Paritätischen Sozialwerke-PSW GmbH einen »kompetenten Partner gefunden, der zahlreiche soziale Angebote unter einem Dach bündelt und offen ist für Neues«, erklärte Bürgermeister Norbert Eichler im Vorfeld. »Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander und Engagement«, betonte auch Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, bei der Eröffnung des EHFA im Anfang Januar 2015 in Haldensleben.

EHFA – Ein Haus für Alle – vereint soziale Angebote unter einem Dach und bildet die neue generationsübergreifende soziale Mitte der Altstadt Haldenslebens. Vieles wird hier unter einem Dach geboten, um Menschen zusammenzuführen, Räume und Freiräume zu schaffen – vom einfachen Treffen zum Gedankenaustausch in der Cafeteria bis zum gemeinsamen Planen, Arbeiten und der Nutzung der vielfältigen Beratungsangebote. »Das Haus soll leben, ein Ort der Begegnung sein und auf die ganze Stadt ausstrahlen«, wünscht sich Quartiersmanagerin Sylke Kühling. Sie koordiniert Mieter und Projekte.

Ein besonderer Clou: Wer ein Projekt umsetzen und nur zeitweilig dafür ein Büro oder Besprechungsräume braucht, dem werden eingerichtete Arbeitsplätze mit entsprechender moderner Technik auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis zur Verfügung gestellt. »Dadurch wollen wir die Bildung einer Gemeinschaft ermöglichen«, so Sylke Kühling. »Die Tür ist offen, jeder ist willkommen. Man kann ausruhen oder aktiv sein, Gleichgesinnte treffen und Neues lernen.«

Sport- und Kreativangebote für alle Altersgruppen komplettieren den Anspruch der Einrichtung, »ein Haus für alle« – also EHFA – zu sein.